
Es geht es uns darum, die "Persönlichkeitsbildung" unserer Praxis weiter
zu entwickeln - als leitende Vorstellung, als Ideal.
Tatsächlich ist es so, dass wir eine solche Vorstellung, ein Ideal, im Kopf
haben. Die Frage ist nur, wie konkretisiert man das und wie transportiert
man es in die Köpfe aller Mitarbeiterinnen und durch unser "leitbild-gerechtes"
Verhalten in die Köpfe unserer Patienten und der übrigen Bevölkerung?
Denn dieses Ziel hat ja jedes Leitbild: die Persönlichkeit der Praxis auf
erkennbare und unverwechselbare Weise zu profilieren und für die Außenwelt
positiv erlebbar zu machen.
Für uns steht hinter dem Leitbild die strategische Ausrichtung auf grundlegende
Ziele:
Übersetzt in die Formulierung unseres Leitbildes ergeben sich daraus die
Themen bzw. Anforderungen, die wir uns und unseren Patienten vermitteln wollen.
Sie lauten:
Diese Themen habe ich Ihnen schriftlich umgesetzt. Damit werden Ihnen und
uns - mir als Arzt, meinen Mitarbeiterinnen, unseren Patienten und denen,
die es noch nicht sind - die Themen prägnant dargestellt.
Damit das Leitbild und die Persönlichkeitsbildung der Praxis kein Wunschbild
bleibt.
1. "Erfolgreiche Praxis - freundlich - für die ganze Familie" : Wir nehmen den Wettbewerb an. Life - style - Sport und Wettbewerb machen uns Spaß, sportlich suchen wir den Erfolg, Fouls kontern wir mit "fair play",
2. " MARKENPRAXIS": Wir sind einzigartig und deshalb unschlagbar.
3. "Patientenfreundlichkeit": Patienten machen uns Arbeit - glücklicherweise.
Patienten sind unsere eigentlichen Arbeitgeber. Deshalb fragen wir uns bei
allen Tätigkeiten fragen: "Nutzt es dem Patienten?", "Was können wir dazu
beitragen, seine medizinische Probleme lösen zu helfen, seine Erwartungen
zu erfüllen?" Neben der Kernkompetenz Kenntnisse, Fertigkeiten im medizinischen
Bereich gehören dazu : persönliches Engagement und Aufgeschlossenheit, neugierig
sein; "gierig nach Neuem". Neben offenem und freundlichen Verhalten erfordert
dies vor allem Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit.
Das prägt seit langem unsere Praxiskultur. - Patientenfreundlichkeit ist für
uns kein gerade in Mode gekommenes Schlagwort. Freundlichkeit bestimmt unseren
Umgang mit externen Partnern und folglich auch die interne Zusammenarbeit.
4. "KREATIVITÄT" "Gute neue Einfälle sind bei uns keine Zufälle." Wir setzen
auf schöpferische Kräfte: warum ? Nun - hat denn das Bestehende , so wie es
ist, Zukunft ? Mit dieser Frage, diesem Zweifel beginnt Kreativität, die Fähigkeit
des Menschen, neue Aufgaben produktiv zu bewältigen. - Die Suche nach besseren,
kreativen Problemlösungen muss man institutionalisieren.
Unsere offene und durchlässige Organisation sichert, dass gute, neue Ideen
nicht irgendwo stecken bleiben und dass betriebliche, Praxis- Abläufe stetig
optimiert werden. Was bringt es unseren Patienten und uns, dass wir uns ständig
auf den Prüfstand stellen ? Unsere Praxis, unser Service, wir sind nie von
gestern.
5. "KOOPERATION" von Arzt, Helferin und Patient: Teamarbeit macht jeden von uns stärker. Wir ermutigen uns zu kooperativem Handeln, zur Teamarbeit. Denn Teamarbeit bündelt Talente, Fähigkeiten und Erfahrungen und lässt den einzelnen von ihnen profitieren. Sie gibt ihm Rückhalt, Stärke und zugleich den Spielraum, seine Fähigkeiten einzubringen und zu entwickeln. Vor Entscheidungen werden Beteiligte mit einbezogen und umfassend informiert. Teamarbeit funktioniert nur bei Zuverlässigkeit aller. Verlässlichkeit ist deshalb eine der wichtigsten Leistungen, die wir in die Zusammenarbeit mit unseren Patienten einbringen können.
Dr. med. Wolfgang Woynar - Dozent an der Hochschule Bremerhaven
